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Der frühe Vogel … wenn ständige Müdigkeit zum Problem wird. Kann eIN Eisenmangel VORliegen?

Von Lena Voelz | 10. September 2021

Wahrscheinlich hatte jeder von uns schon einmal einen dieser Tage. Morgens kann man sich schon nicht motivieren aufzustehen, den ganzen Tag über wird man nicht richtig wach und man kann es kaum erwarten, sich abends endlich wieder zurück ins Bett zu legen.

An solchen Tagen fehlt der Antrieb, es mangelt an Energie und an körperliche Aktivitäten ist kaum zu denken. Tatsächlich kennen laut einer Studie der DAK Gesundheit von 2017 dieses Gefühl knapp 80 % der Deutschen. Doch nicht immer liegen der ständigen Müdigkeit lange Arbeitstage oder zu viel Stress zu Grunde. Und nicht immer lässt sich das Problem mit einer ordentlichen Mütze Schlaf aus der Welt räumen, denn oftmals mangelt es den Betroffenen nicht nur an Schlaf, sondern es stehen ganz andere Ursachen hinter den Symptomen.

Ständige Müdigkeit kann sogar organische Beschwerden erzeugen, wie z. B. Entzündungen oder eine Immunschwäche. Wird die ständige Müdigkeit chronisch, kann diese sich auf die allgemeine Lebensqualität auswirken, die Leistungsfähigkeit stark beeinträchtigen und zu einem Gesundheitsrisiko werden.

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Doch was ist Müdigkeit überhaupt?

In der Regel ist Müdigkeit ein Zeichen dafür, dass unserem Körper etwas fehlt. Sei es Schlaf, Sauerstoff, Flüssigkeit oder Bewegung. Der Körper wehrt sich aktiv gegen etwas (z. B. gegen Infektionen) und mobilisiert deshalb verstärkt seine Abwehrkräfte, was ebenfalls zu Erschöpfung führt. Diese Form der Müdigkeit lässt sich normalerweise schnell beheben. Ein offenes Fenster, ein Spaziergang an der frischen Luft oder ein Glas Wasser können hier schon wahre Wunder bewirken. Eine ausreichende Versorgung mit den Vitaminen D, B6, B12 sowie mit Folsäure, tragen ebenfalls wesentlich zum Wohlbefinden bei.

Der Schlafbedarf ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Für die meisten Erwachsenen sind bereits sechs bis acht Stunden Schlaf ausreichend, um fit und leistungsstark ihren Tag zu bestreiten. Im Laufe des Lebens nimmt der tägliche Schlafbedarf jedoch ab und so kommen ältere Personen sogar häufig mit weniger Schlaf aus.

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Guter Schlaf ist jedoch wichtig. Ebenso ausreichend und ungestört zu schlafen. Denn natürlich führen auch Schlafstörungen  zu Müdigkeit und Abgespanntheit und beeinträchtigen das körperliche und psychische Wohlbefinden. Guter, tiefer Gesundheitsschlaf bei einer Erkältung oder Grippe unterstützt bekanntermaßen den Organismus bei seiner Genesung.

Wann wird aus „Ich bin müde“ ein „Ich leide unter ständiger Müdigkeit“?

Auch hier ist wieder jeder Mensch einzeln zu betrachten. Zwischenzeitlich einmal müde zu sein, oder sich nicht fit zu fühlen, sind noch kein Grund zur Sorge. Im Gegenteil, dies sollte eher als Wink mit dem Zaunpfahl gesehen werden, im privaten oder beruflichen Umfeld etwas langsamer zu machen bzw. etwas kürzer zu treten. Normale Müdigkeit kann meist leicht in den Griff bekommen werden.

Doch sollten die körperlichen, seelischen sowie sozialen Funktionen signifikant beeinträchtigt sein oder die Dauer der Müdigkeit schon nicht mehr klar definieren werden kann, so könnte dies auf das Symptom der ständigen Müdigkeit hinweisen.

Diese Form der Müdigkeit kann nicht so einfach durch das Ändern verschiedener Gewohnheiten behoben werden und stellt ein sehr komplexes Krankheitsbild dar.

Betroffene unterliegen oftmals dem Irrtum, dass sich die mangelnde Leistungsfähigkeit allein durch den vielen Stress auf der Arbeit, Schlafdefizite oder mangelhafte Ernährung erklären lassen kann. Doch häufig mangelt es dem Körper bei einer ständigen Müdigkeit an etwas anderem – an Mikronährstoffen. Vor allem Eisenmangel ist weit verbreitet – besonders bei Frauen. Liegt der Grund der Müdigkeit einem Eisenmangel zugrunde, sind üblicherweise folgende Symptome zu beobachten: 

  • Vergesslichkeit
  • Kopfschmerzen
  • Kurzatmigkeit
  • Blasse Haut und Haarausfall
  • Infektanfälligkeit

Eine Blutarmut oder auch Anämie ist öfters die Ursache für anhaltende Müdigkeit, als man denkt. Hervorgerufen wird diese meist durch einen Mangel an Vitamin B12, Folsäure oder eben Eisen.

Eisen ist für unseren Körper essenziell und zwar für jede einzelne Zelle. Da wir es nicht selbst herstellen können, müssen wir es über die Nahrung zu uns nehmen. Können wir unseren Bedarf dadurch decken, ist alles im grünen Bereich. Denn unser Körper lässt kein Eisen verkommen, wenn es einmal über die Darmschleimhaut im Blutkreislauf angekommen ist. Wird es nicht gleich gebraucht, kommt es in die Eisenspeicher. Alles andere kommt in die Verwertung und wird auch „recycelt“. Damit ist der eigentliche Verlust an Eisen in der Regel nur minimal – abgesehen von der Menstruation natürlich. Erst wenn unser Eisenbedarf größer ist als die Aufnahme und die Speicher geleert sind, entwickelt sich schleichend ein Eisenmangel oder sogar eine Anämie.  

Bemerkbar macht sich der Eisenmangel besonders bei unserer Leistungsfähigkeit. Denn unser Körper benötigt Eisen für die Beladung unserer roten Blutkörperchen mit Hämoglobin, unserem Blutfarbstoff, und ist damit unerlässlich für die Sauerstoffversorgung der Körperzellen. Die Zellarbeit wird verringert und alles läuft gewissermaßen auf Sparflamme . Dies wird häufig als Müdigkeit wahrgenommen. Mediziner sprechen in diesem Zusammenhang auch von „Fatigue“ oder dem „Fatigue Syndrom“. In diesen Fällen handelt es sich um die krankhafte Form der Müdigkeit, die neben Eisenmangel noch weitere Ursachen haben kann

Die krankhafte Form der Müdigkeit, die einem Eisenmangel zugrunde liegen kann, kann durch Ernährungsänderungen und Anpassung der Lebensumstände zwar abgeschwächt, aber in der Regel nicht behoben werden. Hier benötigt der Körper etwas Unterstützung.

 

Kann einem Eisenmangel vorgebeugt werden?

Der Eisenbedarf ist je nach Alter und Geschlecht recht unterschiedlich. Bei Kindern und Teenagern ist er größer als bei Erwachsenen, bei Frauen höher als bei Männern.

Frauen sind zudem durch ihre monatliche Menstruationsblutung oder der Geburt ihres Kindes, bei der es durch den Blutverlust ebenfalls zu einem Verlust von Eisen kommt, anfälliger für einen Eisenmangel. Bleibt der Mangel unentdeckt, kann daraus  eine anhaltende Müdigkeit entstehen.

 

Muss man wegen Müdigkeit zum Arzt?

Ein klares JA! Ständige Müdigkeit ist keinesfalls zu unterschätzen. Ist sie bereits zu einem treuen Begleiter durch den Tag geworden, so sollte zur Sicherheit ein Arzt aufgesucht werden. Ständige Müdigkeit kann auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen. Vor allem dann, wenn zusätzliche Symptome wie trockene Schleimhäute, Blut im Stuhl, geschwollene Lymphknoten, ungewöhnlich starker Durst oder Nachtschweiß auftreten sollten.

 

Wie kann der Arzt unterstützen?

Nachdem der Arzt sich ein Bild über die bisherige Krankengeschichte gemacht hat, um Hinweise auf die genaue Ursache zu finden, folgt die körperliche Untersuchung. Im Fokus stehen hierbei die Lymphregionen, das Herz, die Atemwege, der Magen-Darm- und Urogenitaltrakt sowie die Funktion des Nervensystems und der Muskeln. Zudem kann eine Blutuntersuchung folgen, um den Eisengehalt im Körper zu messen.

Nachdem die Werte aus dem Labor vorliegen, kann die Ursachenbekämpfung beginnen und entsprechende Schritte eingeleitet werden. Dies könnte im Falle eines Eisenmangels eine Eisentherapie gegen die ständige Müdigkeit sein.

 

Das Fazit ist jedoch: Ständige Müdigkeit aufgrund einer Anämie ist durchaus behandelbar. Jedoch nur Schritt für Schritt und nicht von heute auf morgen.

 

Hier noch ein paar Tipps gegen ständige Müdigkeit, der kein Eisenmangel zu Grunde liegt:

  • Öfters mal ein Powernapping (max. 20 Minuten) zwischendurch
  • Ausreichend trinken über den ganzen Tag. Erwachsene sollten etwa 2 Liter Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen
  • Regelmäßige Bewegung. Auch nur mal ein Spaziergang an der frischen Luft
  • Gesunde und ausgewogene Ernährung

IHR/E AUTOR/EN

Lena Voelz

Marketing und Vertrieb

+49 7131 64986-291
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